Kurzporträt Marion Conrad (geb. Schwerdtfeger)

Als Marion, noch für den ART Düsseldorf startend, beim Länderkampf 1974 in Augsburg gegen Polen im Weitsprung mit 6,39 m ihren größten Erfolg erzielte, wurde sie unverzüglich in das ZDF-Sportstudio eingeladen, wo man sie als Nachfolgerin von Olympiasiegerin Heide Rosendahl ins Gespräch brachte. Das Ganze wurde noch getoppt durch den Berliner Komponisten Friedrich Karl Grimm, der ihr zu Ehren eine Walzer-Komposition widmete.

 

Marion begann ihre sportliche Laufbahn in ihrem Düsseldorfer Stadtteilverein DSV 04, wo sie unter Anleitung von Trainer Willi Handen erstmals mit der Leichtathletik konfrontiert wurde.

 

1969 kam der Wechsel zum ART. Unter den Trainern Rainer Urban und Peter Hinzen (er trainierte u.a. auch unser Fördervereinsmitglied Karin Lammert) war der Erfolg vorprogrammiert. Gleich im 2. Jahr qualifizierte sie sich im Weitsprung für die Deutschen-Jugendmeisterschaften und sprang sich mit 5,80 m in den Endkampf. 

Marion beim Kreisvergleichskampf 1971 in Dülken (Foto Gustav Schröder)

1975 wechselte sie nach Bayer Leverkusen, wo sie dann auch im Sprint unter Trainer Bernd Knut über 100 m mit 11,6 Sek. ihre persönliche Bestleistung erzielte.
Mit der Bayer Staffel wurde sie Deutsche Meisterin bei den Juniorinnen über 4x100 m und bei den Frauen über 4x200 m.
Mehrere Verletzungen und berufsbedingte Anforderungen führten zu einem relativ frühen Ende ihrer sportlichen Karriere.


Marion 1978 in Köln bei den Deutschen Meisterschaften (Foto Gustav Schröder)

Heute lebt Marion in Ostwestfalen und ist als Ausbilderin im Gesundheits-

wesen tätig. Sie ist verheiratet und Mutter von 2 Kinder, die sich beide auch mit der Leichtathletik verbunden fühlen.

Der Förderverein würde sich sehr freuen, Marion (wenn es ihre Zeit erlaubt) in ihrer ehemaligen Wirkungsstätte, dem Rather Waldstadion, begrüssen zu können.

                                                                                               
(Text: J.B.M)